Wie steht es um die IT-Sicherheit in Deutschland? Diese Frage stand im Fokus einer Podiumsdiskussion im Lesesaal des Bayerischen Landtags, an der rund 100 IT-Experten aus ganz Bayern teilnahmen.
Rachel Whetstone, Senior Vice President Communications and Public Policy von Google lieferte in ihrem Vortrag interessante Einblicke in die Google-Welt. Eine der grundlegen Aufgaben eines jeden Staates sei der Schutz der Bürger, betonte Whetstone - und das gelte auch für den Schutz vor den Gefahren aus dem Internet. Google stehe deshalb in der Verantwortung, mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen zu arbeiten. Whetstone stellte dar, wie umfangreich Google sich für den Datenschutz und die Sicherheit der persönlichen Daten einsetzt. In den vergangenen vier Jahren sei es beispielsweise gelungen, die Zahl der gehackten Google-Konten zu halbieren.
Die komplette Rede von Rachel Whetstone zum Nachlesen finden Sie hier
Prof. Helmut Reiser vom Leibniz-Rechenzentrum ging in seinem Kurzvortrag unter anderem darauf ein, welche Herausforderungen sich aus „Big Data“ für die IT-Sicherheit ergeben.
An der anschließenden Podiums-Diskussion nahmen neben den Referenten auch Dr. Wieland Holfelder, Leiter des Google Entwicklungszentrums in München, Julia Obermeier, MdB, Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender Arbeitskreis Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport der CSU-Fraktion und Markus Blume, Vorsitzender Arbeitsgruppe Digitalisierung und Medien der CSU-Fraktion teil. Im Fokus der Diskussion stand unter anderem die Frage, welche Rolle der Mensch in der digitalisierten Welt spielt und wie die Bürger noch besser für die Gefahren des Internets sensibilisiert werden können.