Gräfelfing. Wie lassen sich traditionelle Handwerkskunst und moderne Technik miteinander verbinden? Dieser Frage ging die Landtagsabgeordnete Kerstin Schreyer bei einem Besuch der Akademie des Bayerischen Bäckerhandwerks in Gräfelfing nach. Im Gespräch mit Akademieleiter Daniel Wolf und Stephan Kopp, Geschäftsführer des Landes-Innungsverbands des bayerischen Bäckerhandwerks, informierte sich die bayerische CSU-Politikerin über die Ausbildung und die aktuellen Herausforderungen der Branche.
Ein wichtiges Thema war auch der Fachkräftemangel. Die Akademie begegnet ihm mit hohen Ausbildungsstandards, zusätzlichen Weiterbildungsmöglichkeiten und internationalem Austausch. Kontakte bestehen bereits nach Japan und Frankreich. Derzeit bemüht sich die Einrichtung zudem um neue Partnerschaften in den USA.
Dass zur Ausbildung mehr gehört als Unterricht und Arbeit in der Backstube, zeigt das Freizeitangebot der Akademie. Ein Fitnessraum, ein Kino und die Möglichkeit zum Billardspielen sorgen für Ausgleich und fördern das Gemeinschaftsgefühl unter den Auszubildenden.
Zur Sprache kam auch die Zusammenarbeit innerhalb des Bäckerhandwerks. Dabei gelte: „Keine Konkurrenz, eher Hilfe.“ Die gegenseitige Unterstützung der Betriebe und Ausbildungseinrichtungen sei wichtig, um das Handwerk zu stärken und junge Menschen für den Beruf zu gewinnen.
Die Stimmkreisabgeordnete Kerstin Schreyer zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Akademie: „Ich bin stolz darauf, eine solche Einrichtung in meinem Stimmkreis zu haben. Die Akademie leistet einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung junger Fachkräfte und zur Zukunft unseres Bäckerhandwerks.“