Seit jeher trennen die Bahngleise die beiden Ortsteile Höhenkirchen und Siegertsbrunn der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Wenn der Übergang in der Bahnhofsstraße geschlossen ist, ist der andere Ortsteil nur schwer erreichbar – und das ist der Bahnübergang sehr oft, aufgrund des 20-Minuten-Taktes der S-Bahn.
Daher gibt es seit Jahrzehnten den Wunsch in der Gemeinde, dieses Nadelöhr zu entzerren. Auf Vermittlung der Stimmkreisabgeordneten Kerstin Schreyer fand nun im Verkehrsministerium in München ein Gespräch zwischen Staatsminister Christian Bernreiter, MdL, Kerstin Schreyer und Christian Weitzel (3. Bürgermeister), Roland Spingler (CSU-Ortsvorsitzender und Stefan Bockmeir (Mobilitätsbeauftragter) statt.
Im Rahmen des Austausches wurde durch das Verkehrsministerium der aktuelle Sachstand dargelegt und es wurden alle möglichen Varianten durchgegangen. Staatsminister Christian Bernreiter: „Der Freistaat ist bei diesem Bahnübergang nicht beteiligt. Die Gemeinde muss eine etwaige Lösung mit der DB und dem Straßenbaulastträger, dem Landratsamt München, abstimmen.“
Kerstin Schreyer: „Ich bin sehr froh, dass die Züge auf den S-Bahnaußenästen so häufig durch den Landkreis fahren. Kehrseite dieser Errungenschaft: Erhebliche Einschränkungen durch lange Schrankenschließzeiten. Hier ist gerade Höhenkirchen-Siegertsbrunn besonders betroffen, da die Bahnhofstraße die einzige Straße ist, die beide Ortsteile verbindet und man, wenn die Schranke zu ist einen sehr großen Umweg in Kauf nehmen muss, um sein Ziel zu erreichen. Insofern hoffe ich, dass die Gemeinde gemeinsam mit dem Landkreis und der DB eine Lösung erarbeiten kann.“3. Bürgermeister Christian Weitzel: „Das Gespräch mit Verkehrsminister Bernreiter war sehr gut. Die Sachlage ist klar: Die Gemeinde ist am Zug und muss aktiv mit der Deutschen Bahn und dem Landratsamt Gespräche suchen. Die Verwaltung muss jetzt Ihre Hausaufgaben machen, mit den Fingern auf andere zu zeigen bringt uns der Lösung nicht näher.“