„In der letzten Sitzung des Bayerischen Ministerrats hat Staatsminister Markus Blume über den erfolgreichen Ausbau des TUM-Departments of Aerospace and Geodesy berichtet.“ So die beiden Landtagsabgeordneten aus dem Landkreis München, Maximilian Böltl und Kerstin Schreyer: „Mit dem Department Aerospace and Geodesy entsteht in unserem Heimatlandkreis ein internationaler Forschungsstandort mit Strahlkraft. Diese Entwicklung kommt nicht von allein: Seit Jahren setzen wir uns dafür ein, bringen die richtigen Partner zusammen und treiben das Projekt mit Nachdruck voran. Das Department ist ein Gewinn für Bayern und ganz besonders für den Landkreis München.“
Konkret berichtete Staatsminister Markus Blume, dass der 2024 beschlossene Grundstücksankauf von rund 75.000 m² zeitnah umgesetzt werden konnte. In der Rekordzeit von sechs Monaten entstanden insgesamt elf Interims-Hörsäle und studentische Aufenthaltsflächen. Der größte Hörsaal bietet Platz für 820 Personen.
Zum Wintersemester waren gesamt 2.725 Studierende eingeschrieben, ein Plus im Vergleich zu 2021 von rd. 133 %. Noch extremer ist der Zuwachs im Bereich Aerospace, hier hat sich die Anzahl der Studierenden um 179 % erhöht. Möglich ist dieser Aufwuchs nur durch die 31 neu geschaffenen Professorenstellen seit 2019.
Auch qualitativ schneidet das Departement hervorragend ab, in einzelnen Forschungsfeldern zählt man bereits zur absoluten Weltspitze: Im Shanghai Global Ranking of Academic Subjects belegt das Departement im Bereich Geodäsie/Remote Sensing weltweit Platz sieben und im Bereich Aerospace Platz 36, deutschlandweit liegt man jeweils auf Platz 1.
Diese positive Entwicklung soll nun weiter vorangetrieben werden. Zum 15. Juli 2026 wird zur Entwicklung des Campus ein Ecosystem Management eingerichtet. Der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Straßkirchen, Dr. Christian Hirtreiter wird zum Kümmerer für den Standort, zur zentralen Schnittstelle zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Infrastruktur und kommunalen Akteuren. Des Weiteren sollen nun Schritt für Schritt Interimsbauten ersetzt werden. Das Planungsverfahren startet noch im Jahr 2026, Baubeginn soll im Jahr 2028 sein. Damit wird dem spektakulären Aufwärtstrend des Departements Rechnung getragen.
Staatsministerin a.D. Kerstin Schreyer, MdL, und Maximilian Böltl, MdL: „Mit Bavaria One und der Hightech-Agenda investiert der Freistaat rund 700 Millionen Euro zukunftsorientiert in Luft- und Raumfahrt und mit dem erfolgreichen Ausbau des Campus in Ottobrunn/Taufkirchen sorgen wir dafür, dass diese Investitionen nachhaltig bleiben: Die besten Köpfe von morgen werden in Bayern ausgebildet und zwar dort, wo große Teile der bayerischen Luft- und Raumfahrtindustrie sitzen, am Ludwig-Bölkow-Campus in Ottobrunn/Taufkirchen.“ Der Luft- und Raumfahrtbereich ist eine Schlüsselindustrie der Zukunft und schon heute ist Bayern eine Spitzenstandort in Europa mit rund 60.000 Beschäftigten in etwa 550 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 12 Mrd. Euro.